Der Hitdorfer und seine Fähre
Die Geschichte der Fähre und des Karnevals-Karussels
Die Geschichte der Hitdorfer Fähre ist über 450 Jahre alt. Sie überquerte den etwa 400 Meter breiten Rhein als fahrende Brücke und schuf die kürzeste Verbindung zwischen der Bergischen Industrie und der freien Reichsstadt Köln. Der Fährbetrieb begann mit einfachsten Booten wie dem Nachen (flaches, kompaktes Boot, meist Einbaum) und Schalden, auf denen auch Vieh und schwere Handelsgüter transportiert werden konnten.
"Fritz Middelanis" war seit 1962 - 2023 im Hitdorfer Fährbetrieb.
Fritz Middelanis, die 1962 dem Verkehr übergeben wurde, ist erbaut von der Schiffswerft in
Oberwinter Ferdinand Clausen.
Sie hat 4 Stellmotoren mit einer Gesamtleistung von zusammen 480 PS. Die Länge und die Breite der Fähre betragen 42 x 11m. Ausgelegt ist die Fähre für bis zu 250 Personen, 21 - 24 PKW und LKW mit einer Achslast von bis zu 32 Tonnen. Das maximal Gewicht der Fähre beträgt 130 Tonnen, bei einer Zuladung von 65 Tonnen Nutzlast.
Foto: Astrid Behrendt, Spaziergang durch das alte Hitdorf
Die erste Hitdorfer Grossfähre, die ab 1930 in Betrieb war, bei der Überfahrt. Die Rheinfähre, die 1930 dem Verkehr übergeben wurde, ist erbaut von der Meidericher Schiffswerft Thomas & Co. in Duisburg.
Sie hat eine Antriebsmaschine aus der Deutzer Gasmotorenfabrik von 100 PS. Die Fähre ist 40 m lang und hat eine Breite von 13 m. Für 1000 Personen ist auf der Fähre bequem Platz. 15 Lastwagen oder 30
Personenwagen können mit einer Fahrt über den Rhein abtransportiert werden. Die Stadt Köln, Hitdorf und der Landkreis Solingen-Lennep haben 400 000 RM für die Fähre und Zufahrtsstrasse aufgebracht.
Foto: Michel Hohmeier, Stadtarchiv Monheim
Die Fähre „St. Michael“ die 1954 dem Verkehr übergeben wurde, ist ebenfalls erbaut von der Schiffswerft in
Oberwinter Ferdinand Clausen.
Von 1954 - 2023 verdingte sie ihren Dienst zwischen Niederheimbach und Lorch, bevor sie 2024 ihren Dienst zwischen Hitdorf und Langel aufnahm, wo sie die defekte Fähre Fritz Middelanis ersetzte.
Das Boot hat eine Gesamtleistung von 360 PS. Die Länge und die Breite der Fähre betragen 35 x 12,2 m. Ausgelegt ist die Fähre für bis zu 250 Personen, 18 PKW´s und LKW mit bis zu 32 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht.
Foto: Rheinfähre Maul GmbH
Das Fährrecht wurde nicht bestimmten Personen, sondern einer Gemeinde zugesprochen, weshalb jeder, der die nötige Qualifizierung mit sich brachte, das Gewerbe ausüben durfte.
Die Geschichte der Fähre ist auch eine der ständigen Auseinandersetzungen. Zwar war es verboten, sich gegenseitig die Kundschaft abzujagen, doch die zahlreichen Gerichtsunterlagen belegen, dass dies häufig genug der Fall war. 1654 wurde Schaldenfahrer Gudert Grisen auferlegt, ein halbes Ohm (137,4 Liter) Bier zu spenden, nachdem er unberechtigterweise Kölner Kaufleute „bedient" hatte. Es wurde den Schiffern im Bauergeding (alte Rechtsordnung für Hitdorf) untersagt, den Handelsleuten „bis ins Feld entgegenzulaufen". Die Kundschaft hatte unbedrängt ins Dorf zu gelangen und wer dann als erster zur Stelle war, der sollte den Zuschlag bekommen.
Auch kam es vor, dass dem Kunden während des Übersetzens ein höherer Preis abverlangt wurde. Bei Zahlungsweigerung wurde der Passagier wieder zurück an Land gebracht.
(Auch hierfür war ein Ohm Bier Strafe fällig.)
Die alten Fährnachen um 1915 am „Meyers Loch“
Foto: Michael Hohmeier, Stadtarchiv Monheim
Die alten Fährnachen um 1920 am „Meyers Loch“
Im Hintergrund gut zu erkennen, dass alte Hitdorfer Rathaus
Foto: Michael Hohmeier, Stadtarchiv Monheim
Die alten Fährnachen um 1920 am „Meyers Loch“
Foto: Michael Hohmeier, Stadtarchiv Monheim
Mitte des 18. Jahrhunderts kam es zu einem Streit mit den Langeler Schiffern um das alleinige Fährrecht der Hitdorfer, der sich mehr als 100 Jahre hinziehen sollte. Es gab tätliche Angriffe und Beschlagnahmungen auf der Langeler Seite, so dass schließlich sogar Militär vor Ort für Frieden sorgen sollte. Nach einem schier endlosen Gerichtsstreit wurde ein geteiltes Fährrecht beschlossen.
Da jedoch nur die Hitdorfer die benötigten Fährnachen besassen, übernahmen sie schließlich mit verschiedenen Auflagen erneut den beidseitigen Fährbetrieb, der an Peter Meyer (Vorfahr von Johann „Schäng“ Meyer?) verpachtet wurde. Doch die Schiffer hatten mit der Eisenbahn und der Dampfschifffahrt ernst zu nehmende Konkurrenz beim Gütertransport bekommen, woraufhin der Fährbetrieb immer weiter zurück ging.
Im Zuge der Industrialisierung nach 1870 zeigte sich jedoch bald, dass die neu entstandenen Verkehrsbedürfnisse nicht mehr abzudecken waren.
Angeregt durch die IG. Farbenindustrie Leverkusen, die eine verbesserte Verbindung zu ihrem Werk in Dormagen wünschte, wandte sich Bürgermeister Dr. Müller am 01. Januar 1924 an Stadtverwaltung und Behörden, um für die Anschaffung einer neuen Fähre zu werben, die auch Fahrzeuge transportieren und den Strassenverkehr übernehmen könnte. Die Städte Köln, Hitdorf und der Landkreis Solingen - Lennep schlossen sich zu einer Fährgemeinschaft unter der Leitung von Fritz Middelanis und Kreisdirektor Brandt aus Opladen zusammen, um das Projekt zu finanzieren.
1930 konnte die erste Hitdorfer Grossfähre in Betrieb genommen werden, die 40 Meter lang, 13 Meter breit und mit einer Antriebsmaschine von 100 PS ausgestattet war. Fritz Rings und nach ihm Wilhelm Rings übernahmen den Pachtvertrag. Wegen Unwirtschaftlichkeit wurde sie schließlich 1962 ausser Dienst gestellt und 1963 verkauft und fand in Süddeutschland einen neuen Ankerplatz als Restaurantschiff.
Die erste Hitdorfer Grossfähre 1935 an ihrem
Hitdorfer Anleger.
Foto: Michael Hohmeier, Stadtarchiv Monheim
Die erste Hitdorfer Grossfähre 1933 an ihrem Hitdorfer Anleger. Im Bild gut zu erkennen, rechts das Häuschen
„Schicks Büdchen“
Foto: Michael Hohmeier, Stadtarchiv Monheim
Die erste Hitdorfer Grossfähre 1935 an ihrem Hitdorfer Anleger. Die Fähre war ein Längsanleger
Foto: Ausschnitt aus einer alten Hitdorfer Ansichtskarte
Die Fährleute und Rheinschiffer Johann ("dä Schäng") Meyer (links) und Willi ("die Flejsch") Schmitz, in den 50er Jahren auf der ersten Hitdorfer Grossfähre. Johann Meyer stammte von einer bekannten Schifferfamilie ab: dem Fährmann Peter Meyer, der jahrelang mit der Schalde über den Rhein gefahren ist. Johanns Frau Elisabeth ("dat Lieschen") war eine geborene Kautz, die mehrere Handelsschiffe fuhren.
Foto: Heinrich Peter Schmitz, Langenfeld
Die erste Hitdorfer Grossfähre an ihrer Kölner Anlegebrücke mit Blick auf Hitdorf in den 30iger Jahren
Foto: Michael Hohmeier, Stadtarchiv Monheim
Das Bild vom 01. Mai 1961 zeigt den aus Mainz stammenden Hitdorfer Fährmann Edmund Juli, im Steuerhaus der alten, ersten Hitdorfer Motorfähre, die 1962 durch die neue Fähre ersetzt wurde. Edmund Juli war gelernter Rheinschiffer und hatte seine Frau Anna, geb. Hermanns, auf dem Rhein kennen gelernt. Anna war eine gute Schwimmerin. Das verschlug den Mainzer Jung nach Hitdorf auf die Rheinstrasse, wo er sofort Anstellung als Fährmann bekam.
Foto: Josef Greulich, mit Genehmigung von Michael Hohmeier, Stadtarchiv Monheim
Die erste Hitdorfer Grossfähre an ihrem Hitdorfer Anleger im Jahr 1962
Foto: Johann Josef Leonhard, Hitdorf
Am 18. März 1963 wurde die alte „Erste“ Hitdorfer Grossfähre für 40.000 DM an die Frau Berta Epple, Geb. Steinle nach Stuttgart, Bad Cannstatt verkauft, der Heimathafen von Köln nach Stuttgart verlegt und dieses am 02. April 1962 ins Schifffahrtsregister eingetragen.
01. Mai 1961 auf der ersten Motorfähre in Hitdorf.
An Bord der Hitdorfer Fähre haben sich typische Autos der Wirtschaftwunderjahre versammelt: VW, DKW, Opel, Mercedes, Borgward. Die alte Motorfähre musste mit der Längsseite an den Landungsbrücken festmachen. Das war ab 1962 mit der "neuen" Motorfähre dann anders, mit ihren schwenkbaren Klappen an Bug und Heck.
Foto: Josef Greulich, mit Genehmigung von Michael Hohmeier, Stadtarchiv Monheim
Die erste Hitdorfer Motorfähre legt hier am 01. Mai 1961 seitwärts am Hitdorfer Fähranleger an. Es wartet eine Borgward Isabella TS Cabriolet aus dieser Zeit (vermutlich Baujahr 1958), um nach Langel überzusetzen, sowie einige sonntäglich gekleidete Fußgänger. Der seltene und edle Borgward von damals wurde in Bremen gebaut und zum Cabrio bei der Firma Deutsch in Köln umgebaut. Das Gefährt, wie es da steht, kostete damals stolze 10.000,- D-Mark, ein Vermögen zu jener Zeit. Es hatte 75 PS und fuhr 150 KM/h Spitze.
Foto: Josef Greulich, mit Genehmigung von Michael Hohmeier, Stadtarchiv Monheim
Die erste Hitdorfer Grossfähre 1938 an ihrem Hitdorfer Anleger. Die Fähre war ein Längsanleger
Foto: Alte Hitdorfer Ansichtskarte
Die erste Hitdorfer Grossfähre beim übersetzen in der Rheinmitte von der Kölner Seite aus mit Blick auf Hitdorf in den 30iger Jahren
Foto: Alte Hitdorfer Ansichtskarte
Nach umfangreichen Umbauarbeiten zu einem stationären Restaurantschiff wurde die alte Hitdorfer Grossfähre, die unter dem neuen Namen „Lukullus“ in Bad Cannstatt am Neckar festgemacht und als solches am 20. Februar 1964 im Schifffahrtsregister eingetragen.
Diese Umbauarbeiten sind wohl in mehreren zeitlichen Etappen durchgeführt worden. Denn wie man auf der Ansichtskarte von 1969, dessen Bildliche Aufnahme wohl zeitlich wesentlich früher stattfand, erkennt, wurde erst das ehemalige Fahrdeck der alten Fähre zu einem geschlossenen Personendeck mit einer darauf liegenden Dachterrasse gebaut. Denn deutlich erkennt man noch das alte Steuererhaus der alten ersten Hitdorfer Grossfähre. Der weitere Umbau, in der dann auch die Terrasse zu einem geschlossenen 2. Personendeck umgebaut wurde, scheint zeitlich ein paar Jahre später durchgeführt worden zu sein. Leider liegen mir dazu keine Informationen vor.
Rückansicht der Ansichtskarte „Lukullus“
aus dem Jahr 1969
Foto: Web-Fund einer alten Ansichtskarte von 1969
Ansichtskarte des Restaurantschiffes „Lukullus“
aus dem Jahr 1969
Die Aufnahme erscheint aber deutlich frührer gemacht worden zu sein. Denn gut zu erkennen ist noch das alte Steuerhaus der „Ersten Hitdorfer Grossfähre“ und das Steuerrad der Fähre das dann als Dekoration im Gastraum der „Lukullus“ seinen Platz gefunden hat.
Foto: Web-Fund einer alten Ansichtskarte von 1969
Das Restaurantschiff „Lukullus“ an ihrem Anleger am Neckar Ufer in den späten 1970er Jahren
Ansichtskarte aus der Sammlung von Uli Gohl, Stuttgart
Die „Lukullus“ an ihrem Neckar Anleger bei Hochwasser am 28. Mai 1978
Foto: Martin Ehmann, Stuttgart - Wangen
Ab ca. 1979 erfolgte eine erneute Umbenennung des Schiffes in „Riverside“ und auch dessen Nutzung zu einem Diskothek-Schiff.
Dieser Diskotheken-Betrieb wurde aber zum 01. Januar 1981 eingestellt und das Schiff sollte von der Neckar-Personen-Schifffahrt einem neuen Pächter übergeben werden.
Aus dieser geplanten Übergabe wurde jedoch nichts, da das Schiff am 28. Februar 1981 einem Grossbrand zum Opfer fiel.
Rund 30 Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr Stuttgart und der Freiwilligen Feuerwehr Münster (kleinster Stadtbezirk von Stuttgart) waren bei der Bekämpfung des Brandes vor Ort beteiligt. Leider fiel das Schiff völlig den Flammen zum Opfer so das sich der Wiederaufbau nicht rechnete und das Wrack anschliessend der Verwertung zugeführt wurde. Schade, wenn man bedenkt, dass das Schiff nach der Versenkung im Frühjahr 1945 durch die Wehrmacht schon im September 1945 durch die Hitdorfer Fährgesellschaft wieder geborgen, restauriert und wieder in Dienst gestellt wurde und dieses dann noch bis 1962 zuverlässig ihren Pflichten als Fähre nachgekommen ist!
Rückansicht der Ansichtskarte „Lukullus“
aus dem Jahr 1971
Foto: Web-Fund einer alten Ansichtskarte von 1971
Innenansicht des Restaurantschiffes „Lukullus“
aus dem Jahr 1971
Foto: Web-Fund einer alten Ansichtskarte von 1971
Bei meinen Recherchen zum Verbleib der „Ersten Hitdorfer Grossfähre“ und der darauf folgenden Geschichte der „Lukullus“ viel der Name „Gaby“.
Auch Herr Martin Ehmann stiess bei seinen Recherchen auf diesen Namen „Gaby“. Die Grossfähre soll 1963 unter diesem Namen nach Stuttgart verkauft worden sein. Meine Nachfragen und Recherchen bei Hitdorfer Zeitzeugen ergaben keine Bestätigung dieses Namens. Hier in Hitdorf hiess das Schiff immer nur die „Hitdorfer Fähre“ und war auch im Schiffsregister nur unter der Bezeichnung „Rheinfähre Köln-Langel / Hitdorf“ registriert.
Innenansicht des Restaurantschiffes „Lukullus“
aus dem Jahr 1968
Foto: Web-Fund einer alten Ansichtskarte von 1968
Rückansicht der Ansichtskarte „Lukullus“
aus dem Jahr 1968
Foto: Web-Fund einer alten Ansichtskarte von 1968
Ab 1962 nahm die neue und schnellere Motorfähre mit dem Namen „Fritz Middelanis“ ihren Dienst in Hitdorf auf. Die Konkurrenz der „neuen“ Autobahnbrücke [ A1 ] zwischen Leverkusen und Köln bewirkte ab 1965 empfindliche Einbussen für die Fähre. Nachdem Hitdorf 1975 ein Stadtteil von Leverkusen wurde, gründeten die Städte Köln und Leverkusen die Gesellschaft „Rheinfähre Köln - Langel - Hitdorf GmbH".
Auch wenn die Fähre an verkehrstechnischer Bedeutung verloren hat, ist sie ein beliebter Teil Hitdorfs - besonders zum Karnevalszug Sonntags in Langel, wo sie in der Flussmitte mit den Passagieren immer eine „Extrarunde“ dreht (Karussell) und eine gern genutzte Ausweichmöglichkeit für staugeplagte Autofahrer ist.
Fritz Middelanis
Namensgeber der neuen Fähre und Geschäftsführer der Hitdorfer Fährgesellschaft
von 01. April 1931 bis 01. April 1954
Foto: Michael Hohmeier, Stadtarchiv Monheim
Die neue Fähre „Fritz Middelanis“ an ihrem Kölner Anleger im Sommer 1965
Foto: Johann Josef Leonhard, Hitdorf
Die neue Fähre „Fritz Middelanis“ auf der Überfahrt im Sommer 1965
Foto: Johann Josef Leonhard, Hitdorf
Die Fähre Fritz Middelanis erlitt am 05. Dezember 2023 einen nicht wirtschaftlich reparablen Schaden an der Steuerung und wurde dann endgültig ausser Dienst gestellt.
Nach einigen Hick-Hack in der Kommunalpolitik zwischen Köln und Leverkusen wegen der Anschaffungskosten in Wirtschaftlich knappen Zeiten, fand sich dann doch eine kostengünstige Lösung des Problems einer „Neuanschaffung. Eine gebrauchte Fähre stand günstig zum Verkauf bereit. Die St. Michael.
Am Dienstag den 05 Dezember 2023 fiel gegen 15 Uhr plötzlich die Steuerung der Fähre aus. Geistesgegenwärtig wirft der Kapitän beide Anker um ein abtreiben der Fähre zu verhindern. Die Passagiere wurden durch das Löschboot des Chemparkes (ehm. Bayerwerk) an Land gebracht und die Fähre mit einem Binnenschiff in den Niehler Hafen geschleppt.
Foto: Dirk Hülstrunk, Hitdorf
Die seit 1962 im Fährbetrieb eingesetzte Fähre
„Fritz Middelanis“
Diese Fähre leistete den Hitdorfern und Kölnern und natürlich auch allen anderen Übersetzern bis zum 05. Dezember 2023 treue Dienste.
Foto: Dirk Hülstrunk, Hitdorf
Auch Dank der großzügigen Spende des Hitdorfer Unternehmers Heinz Brinkschulte, der 100.000 Euro zum Kauf der Fähre dazu legte, konnte die Fähre St. Michael günstig von der Fährgesellschaft erworben werden. Seit dem 29. Juli 2024 verdingt die „neue“ Fähre nun, nach einigen Umbauarbeiten an den beiden Fähranlegern, ihren Dienst zwischen Leverkusen-Hitdorf und Köln-Langel im regelmässigen Linienverkehr.
Die seit 2024 im Hitdorfer Fährbetrieb eingesetzte Fähre „St. Michael“
Diese Fähre leistet jetzt Hitdorfern, Kölnern und Gästen ihren Dienst.
Foto: Dirk Hülstrunk, Hitdorf
Die Fähre St. Michael wurde 1954 von der gleichen Werft, Ferdinand Clausen aus Oberwinter, wie die Fritz Middelanis gebaut und leistete zuvor ihren Dienst zwischen Niederheimbach und Lorch am Rhein. Die Hitdorfer und natürlich auch alle anderen Fahrgäste, wünschen der „neuen“ alten Fähre allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!
Last Update 27. Mai 2026